Risiken beim Einsatz von Kundenstopper und anderen Werbemitteln!

Im großen Bereich der Werbemittel gibt es eine große Vielfalt von Produkten, die für unterschiedliche Einsatzorte konzipiert sind. Als grundsätzliche Unterscheidung spielt es eine Rolle, ob die betreffenden Werbemittel für den Innen- oder Außenbereich geeignet sein sollen. Man spricht dann von einer Indoor- oder Outdoorplatzierung. Es gibt Werbemittel am Regal, an der Kühltruhe, am Schaufenster, an der Eingangstür, als Sonderplatzierung auf der Palette, von der Decke hängend oder auch freistehend als Aufstellschild auf dem Gehweg. Einen Teil dieser Produkte nennt man „Stopper“ bzw. „Kundenstopper“, also zum Beispiel Regalstopper, die die Aufgabe haben, den Kunden an einem bestimmten Punkt des Regals zu einem Stopp zu bewegen, um sich ein Produkt anzuschauen und zum Kauf anzuregen.

Diese „Kundenstopper“ unterliegen mit ihren Aussagen selbstverständlich, wie alle anderen werblichen Aktivitäten, auch den Regeln des Wettbewerbsrechts, wie es auch für die Verpackungen selbst, für Prospektmaterial, für Plakate, für Displays oder andere Werbemittel der Fall ist. Die Aussagen müssen inhaltlich den rechtlich vorgeschriebenen Produktbeschreibungen in der Kennzeichnungsverordnung entsprechen und dürfen den Verbraucher nicht in die Irre führen. Beim Einsatz dieser Werbemittel sollte der Produzent und der Werbungstreibende aber auch an mögliche, andere rechtliche Konsequenzen denken, die eine Nutzung nach sich ziehen könnte. Wenn es sich um Werbemittel handelt, die mit einer Stromversorgung betrieben werden, also zum Beispiel Leuchtkästen oder Displays mit beweglichen Teilen, so müssen unbedingt die Vorschriften für elektrische Anlagen und der Brandschutz beachtet werden. Bei Teilen, wie etwa Gehsteigaufstellern oder Nasenschilder an Schaufensterscheiben, sollte man auf jeden Fall die Unfallgefahr beachten. Können die Werbemittel durch Wind oder andere Wettereinflüsse Passanten schädigen? Sind die Teile scharfkantig oder irgendwie spitz, dass sich bereits Kinder beim Vorbeigehen daran verletzen können? Können sich von den Werbemitteln kleine Teile ablösen lassen, die von Kleinkindern möglicherweise verschluckt werden? Alles Fragen, die bei der Verwendung eines solchen Kundenstoppers zu berücksichtigen sind. kuh33sto99